KI-Beratung am Untermain heißt bei uns: verständlich reden, klein anfangen, messbar bleiben. Wir zeigen Unternehmen, Vereinen und Kommunen in der Region, wo Künstliche Intelligenz im Alltag wirklich hilft – und wo sie es nicht tut. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

KI-Beratung am Untermain: verständlich statt Fachchinesisch
Die meisten Gespräche beginnen mit derselben Unsicherheit: Alle reden über KI, aber niemand sagt, was das im eigenen Betrieb bedeutet. Genau dort setzen wir an. Wir schauen zuerst auf Ihre Abläufe und erst danach auf Werkzeuge.
Daraus ergibt sich ein einfacher Maßstab. Eine Empfehlung ist gut, wenn Sie sie in zwei Sätzen jemandem im Team erklären können. Alles, was nur mit Fachbegriffen funktioniert, ist für den Einstieg zu kompliziert.
Wie ein Erstgespräch abläuft
Das Gespräch dauert etwa 30 bis 45 Minuten, telefonisch oder vor Ort. Wir stellen drei Fragen: Welche Aufgaben wiederholen sich am häufigsten? Wo entstehen die meisten Fehler oder Nachfragen? Und welche Systeme sind bereits im Einsatz?
Anschließend benennen wir einen konkreten ersten Anwendungsfall, dazu eine Größenordnung für Aufwand und Nutzen. Sie erhalten diese Einschätzung schriftlich, damit Sie sie im Betrieb besprechen können. Ein Angebot folgt erst, wenn Sie es wünschen.
Womit Betriebe typischerweise starten
Vier Einstiege deckt die Erfahrung am häufigsten ab:
- Kundenanfragen. Ein Chatbot auf der Website beantwortet die immer gleichen Fragen und übergibt den Rest an Menschen.
- E-Mails und Belege. Eingänge werden sortiert, zusammengefasst und vorbereitet, statt einzeln abgetippt zu werden.
- Texte und Angebote. Entwürfe entstehen aus Stichpunkten, die Fachkraft schärft nach.
- Auswertungen. Zahlen aus Warenwirtschaft und Buchhaltung werden verständlich zusammengeführt.
Größere Vorhaben führen meist über Schnittstellen. Wie solche Projekte aussehen, beschreibt unser Beitrag zur Automatisierung im Mittelstand.
Was KI-Beratung am Untermain kostet
Das Erstgespräch kostet nichts. Für die Umsetzung kalkulieren wir transparent nach Aufwand, und zwar vorher. Zur Orientierung: Ein klar abgegrenzter erster Anwendungsfall liegt häufig zwischen 1.500 und 5.000 Euro, laufende Werkzeuge kosten je Person meist einen niedrigen zweistelligen Betrag pro Monat.
Wichtig ist die Gegenrechnung. Sparen zehn Personen je vier Stunden pro Woche, entspricht das rund 170 Arbeitsstunden im Jahr. Deshalb legen wir vor dem Start fest, welche Kennzahl sich verbessern soll – sonst bleibt der Erfolg Behauptung.
Was wir nicht machen
Wir übernehmen keine Rolle, die im Betrieb bleiben muss. Ein Werkzeug braucht jemanden, der es benutzt und Rückfragen sammelt – diese Person können wir nicht ersetzen, sondern nur ausrüsten. Deshalb gehört zu jedem Projekt eine kurze Einweisung des Teams, statt einer Übergabe per Handbuch.
Ebenso wenig bauen wir Lösungen, die von einem einzigen Anbieter abhängen, wenn es eine austauschbare Variante gibt. Sprachmodelle wechseln schnell, und wer sich technisch festlegt, zahlt beim nächsten Wechsel doppelt.
Wir verkaufen keine Werkzeuge, für die es keinen Anwendungsfall gibt. Ebenso raten wir von Projekten ab, die Kundendaten in Systeme ohne belastbaren Auftragsverarbeitungsvertrag geben. Und wir versprechen keine Förderung, wo keine möglich ist: Standard-Webseiten und Suchmaschinenoptimierung sind über den Digitalbonus Bayern ausdrücklich nicht förderfähig.
KI-Beratung am Untermain für Vereine und Kommunen
Vereine und Verwaltungen haben andere Rahmenbedingungen als Betriebe: knappe Budgets, ehrenamtliche Mitarbeit, strengere Vorgaben bei Barrierefreiheit und Datenschutz. Trotzdem gibt es sinnvolle Einstiege, etwa bei Mitgliederkommunikation, Protokollen, Übersetzungen oder der Pflege der Website.
Für öffentliche Stellen gelten dabei eigene Regeln, unter anderem die BITV 2.0 statt des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes. Diese Unterschiede sprechen wir im Gespräch offen an, damit niemand am falschen Regelwerk arbeitet.
Pflichten, die dazugehören
Ein Punkt gehört in jede Beratung: Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung nachweisbare KI-Kompetenz im Team. Diese Pflicht kennt keine Ausnahme für kleine Betriebe. Der Aufwand bleibt allerdings überschaubar – eine Werkzeugliste, eine kurze Richtlinie, ein halber Schulungstag und ein Ordner mit Nachweisen genügen im Normalfall.
Wie das konkret aussieht, steht in unserem Beitrag zur Kompetenzpflicht nach Artikel 4. Auf Wunsch übernehmen wir Richtlinie und Schulung gleich mit.
So erreichen Sie uns
Am schnellsten geht es über das Formular auf dieser Seite. Beschreiben Sie in wenigen Sätzen Ihr Vorhaben, dann melden wir uns innerhalb von 24 Stunden mit einer ersten Einschätzung. Wenn Ihre Website der Engpass ist, starten Sie besser mit dem kostenlosen Website-Check.
Einen Überblick über die typischen Einstiegsfelder gibt außerdem der Ratgeber zu Künstlicher Intelligenz im Betrieb. Wer lieber erst liest und später fragt, findet dort alle Grundlagen.
Weiterführend: die Mittelstand-Digital Zentren mit kostenfreien Angeboten, die Übersicht der Europäischen Kommission zur KI-Verordnung und die IHK Aschaffenburg.